Bad Langensalza

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Willkommen zum alljährlichen Mittelalterstadtfest
in Bad Langensalza

19. Mittelalterstadtfest in Bad Langensalza

mit Ritterturnier zu Pferde und den „3. Salzaer Spielen

 

Wohlan, holde Mägde, feine Edelfrauen und wackere Mannsbilder!

 

Herold Radolf zu Duringen

Eilet herbei, denn am letzten Wochenende im August, am 27. und 28. des Erntemonats Anno 2011 begibt sich Salzaha wieder auf eine grandiose Zeitreise.
Die gesamte Innenstadt mit ihren Märkten und Gassen verwandelt sich in einen mittelalterlichen Markt, auf dem über 160 Handwerker und Händler ihre Ware feilbieten. Das schönste und größte Mittelalterfest Mitteldeutschlands bietet den Besuchern auf seinen 6 Bühnenstätten ein einzigartiges, umfangreiches Programm.

Fahnenschwinger bein Einzug

Mit dem Umzug aller Gaukler, Musikanten, Stelzenläufer, Fahnenschwinger und Rittersleut´ durch die Straßen bis zum Rathaus beginnt das Fest am Samstage, um die zweite Stund nach Mittag. Auf dem Schlosshof, dem Stammsitz der Herren von Salzaha, wird durch den ehrwürdigen Bürgermeister der Stadt höchstpersönlich gemeinsam mit dem Herold Radolf zu Duringen und dem Gastgeberpaar der Fuhrleute das Fest eröffnet. Hier schlagen die Fuhrleute ihr Lager auf, genießen Musik und Tanz, Völlerei und Zecherei, bevor sie mit dem Geleitbrief des Hohen Rates am Abend des Sonntages aus dem Ort hinaus ziehen.

Salzaer Spiele

Nun schon zum dritten Male in Salzaha können wir uns auf die äußerst turbulenten Salzaer Spiele freuen, in denen mehrere Mannschaften aus Salzaer Landen unter den lautstarken Anfeuerungsrufen des Publikums gegeneinander antreten. Sie messen sich allerdings in einigen neuen Disziplinen wie „Steinschleuderschießen“, „Baumstammslalom“, „Rammbockzielstoßen“ und dem schon legendären Teufelswerk für besonders Mutige. Der besten Mannschaft wird am Sonntagabend die Ehre des Herrn vom Hohen Rate und der Hauptpreis zuteil.

 

Ritterturnier zu Pferde

Als einen weiteren Höhepunkt des diesjährigen Festes erleben wir ebenfalls schon zum dritten Male in Salzaha Ritterturniere zu Pferde, bei dem die edlen Reiter der „Wenzel-Ritterspiele“ im großen Lanzengestech, aber auch beim Ringstechen, der Sauhatz oder beim Ritt gegen den eisernen Roland ihren Mut beweisen und den besten Reiter ermitteln. Am Abend können wir eine grandiose Feuershow erleben, bei der Ritter und Pferd im Sprung durch das Feuer Eins zu werden scheinen.
Geht es einmal nicht so aufregend zu, sitzen die Reiter in ihrer Lager Mitten bei ihren Zelten an der Feuerstelle, um sich etwas zu köcheln oder an anderen Dingen zu werkeln.

FABULA

Für Unterhaltung und Kurzweyl ist auf dem gesamten Feste auf das gar Trefflichste gesorgt.
Damit rund um die Uhr mittelalterliche Klänge den Markt beleben, spielen die
Musikanten der „Irrlichter“, von „Spellbound“, „Irregang“, „Krless“, „Bene Vobis“, „Feuerdorn“, Max der Spielmann, das „Duo Ohrenfeut“ und  „Pampatut“ auf. Nicht zu überhören sind die gewaltigen Töne der Spielleute „Fabula“. Mit brachialer Urgewalt lassen sie ihre Sackpfeifen, Schellen und Trommeln erklingen und bringen den Schlosshof zum Beben.

 

„gaudiorum circulus“

Die Spielleute mit dem Namen „gaudiorum circulus“ tanzen zu zarteren Klängen ihre mittelalterlichen Weisen und laden alle Tanzliebhaber ein, es ihnen nachzutun und die Schrittfolgen der Unterhaltungstänze der Bauern und Handwerker und die Schreittänze des Adels zu erlernen.

„Feuerzirkus Bilenko“

Die Artisten des „Feuerzirkus Bilenko“ laden zum „SommerTagTraum“, einer atemberaubenden Luftartistik am Trapez mit Feuerjonglage, wildem Stockkampf und poetischem Stelzentanz. Fabelwesen, die direkt aus dem mystischen Zauberwald zu stammen scheinen, werden hier wieder lebendig: mit Artistik, Jonglage und Tanz wird die Geschichte vom Wettstreit des frechen Waldkobolds und des wilden Feuerkobolds um die Gunst der Elfenkönigin erzählt.

 

Die Vaganten „Los Dilettantos“ ziehen nicht nur musizierend durch die Strassen, sondern sind auch auf Stelzen zu erleben, spielen Theatergeschichten und haben sogar einen eigenen Drachen bei sich.

 

Kaiser Friedrich II. und Hochmeister Hermann von Salza

Mit der Theatergruppe „Renaissance Men“, dem  Kaiser Friedrich II. und dem Hochmeister Hermann von Salza werden kuriose, ungewöhnliche und komische Begebenheiten aus den Jahren 1222 – 1230 in Salzaha wieder lebendig.

 

„Zeter und Mordio“

Das Komödiantentrio „Zeter und Mordio“ bietet aberwitzige Märchen, furiose Fürstenauftritte, haarsträubende Possen, und jede Menge Schabernack.

Meister der Jonglagen, der Balance und der Magie sind die „Radugas“, die am Abend auch das Feuer beherrschen.

Die Hexen „Raxan und Xerinn“ wissen es vortrefflich, auf Stelzen über den Markt zu ziehen.

„Vom kleinen Volke“

Die „Vom kleinen Volke“ bauen sogar einen Sagenwald mit Feen, Kobolden, Elfen und Wichteln auf und haben ganz viele Geschichten, auch für die großen Besucher, mitgebracht.
Besonders für unsere Mägdelein und Knäblein sind außerdem Märchenspiel und Bogenschießen, das Kinderkarussell, Kinderarmbrustschießen, die Geschicklichkeitsleiter, die historische Kinderspielaktion, Kinderreiten und Kinderritterturnier, Kletterdrachen und die Feuerspuckschule gedacht. Nicht genug der schönen Dinge werden Gesichtsmalerinnen farbenfrohe und phantasievolle Ornamente und Motive auf die kleinen Wangen und Nasen zeichnen.

 

Wenn die Nacht hereinbricht, rücken lodernde Feuerzungen, aufsteigende Rauchschwaden, geheimnisvolle Gestalten und erotische Tänze die Plätze Salzahas in ein mystisches Licht.

Feuerzirkus

Die Feuershow „FireFly“ am Abend auf dem Töpfermarkt erzählt von der Beschwörung der Feuergeister, die sich unerwartet schwer bändigen lassen und so die faszinierende aber auch die bedrohliche Dimension des Feuers verkörpern. Hier verbinden sich einzigartig Feuerjonglage und Luftartistik.

Feuer ist auch das Element der „Poi Generation“, die wunderbare Figuren mit dem Feuer in die Luft malen.

 

 

Doch was wäre ein mittelalterlicher Markt ohne die fleißigen Handwerker und Händler, in den verschiedensten Gewerken ihre Arbeiten auf dem Markte vorführen und ihre Waren feilbieten würden?
Filzerin, Weberin und Färberin bearbeiten feines Garn, das die Schneiderin zu ihren schönsten Gewändern verarbeiten kann. Blumenbinder, Kürschner, Seifensieder, Löffelschnitzer, Lederer und Tonflötenbauer bieten mittelalterlich gewandet ihre Ware lautstark zum Kaufe feil. Das Auge kann vor Ort schauen, wie der Töpfer seine Becher auf der Töpferscheibe dreht, der Schmied das Feuer lodern lässt, der Bierbrauer vor aller Augen Bier braut, der Fassbinder seine Bottiche wässert, der Scherenschleifer seinen Schleifstein dreht, der Schumacher  gutes Schuhwerk anfertigt, der Goldschmied feine Ketten ziseliert, der Gewürzkrämer erlesene Kräuter und Tees gegen jedes Zipperlein mischt, der Holzschnitzer sein Holz bearbeitet, der Werkzeugmacher seine Spaten und Sägen vor Ort anfertigt und der Korbmacher seine Körbe flechtet. Der Reepschlaeger zeigt, wie das Seil aus Hanf entsteht, der Steinmetz bearbeitet das Travertin, der Maler gestaltet interessante Bilder – ja sogar das eigene Anlitz kann auf Papier gebracht werden.
Wundarzt Chirurgus Ulricus Ulcus heilt manch langes Leiden durch Aderlass, Klistier, Zahn- und Wurzelbruch oder versteht sich auf andere Behandlungen.
Vielgestaltige interessante Dinge sind zu erwerben, wie Öle und Säfte, Räucherwerk, Natursteine, Honig und selbstgezogene Kerzen, selbst gerührte Marmeladen, Weine, Ritter- und Holzspielzeug für unsere Kleinen. Ob mit Bogen oder Armbrust – hier können sich die Schützen ausprobieren. Maskenmacher, Musikinstrumentenbauer, der Drechsler an der Wippdrehbank und der Propellermann lassen sich bei ihrer Handwerkskunst über die Schulter schauen.

Verführerische Düfte liegen in der Luft, mit denen man sich schmücken kann. Damit sie sich auf des Menschen Haut so richtig entfalten können, kann er sich vorher in hölzerne Badezuber schrubben, seinen Körper mit heißem Wasser laben und danach die Muskeln so richtig kneten lassen. 

Doch auch die Düfte, die den Magen locken, schweben durch die Luft: da dampft die Suppe im Kessel, das Ferkel dreht sich am Spieß, Wurst und Braten brutzeln auf dem Rost, Fettbemmen werden geschmiert, Geschnetzeltes und Geschmortes im Krautwickel oder im Fladenbrot – an alle Geschmäcker wurde gedacht. Und wer es lieber süß mag, dem werden vielerlei Blechkuchen, Brezeln und Krapfen gebacken.
Bei all` der Völlerei wird der Durst mit süffig Met, reichlich Saft, Bier und Heilwasser in eigens dafür gedrehten Tonbechern auf das Trefflichste gelöscht.

Die Stadtwachen und der Scharfrichter Harobert zu Scharfenstein achten auf Sitt und Ordnung auf dem Markt und verstehen, diese mit all´ ihren Mitteln durchzusetzen.

 

 

Seid ihr neugierig geworden, so kommet am 27. und 28.August nach Salzaha und feiert mit uns das 19. Mittelalterspectaculum.

Weitere Informationen unter http://www.mittelalterstadtfest.de

 

Programm zum 19. Mittelalterstadtfest