Wer einen Baum pflanzt, wird den Himmel gewinnen.
Als 1995 der Kleintierzoo auf dem Gelände des heutigen Arboretums schloss, dachte wohl niemand, dass dort schon bald ein einmaliges, grünes Paradies zum Verweilen einladen würde. Der alte Baumbestand des einstigen „Gottesackers“, der mehrere hundert Jahre als Stadtfriedhof diente, hatte ebenso wie die gesamte Grünanlage durch die Nutzung als Tiergarten erheblich gelitten.
Es mag mittlerweile vielen selbstverständlich vorkommen, im Arboretum an warmen Sommertagen durch die kühlenden Schatten riesiger Bäume spazieren zu können. Was allerdings ganz und gar nicht selbstverständlich ist, wie die kleinen Schilder verraten, die vor etlichen Bäumen stehen: Das Arboretum - zu deutsch: der Baumgarten - ist deshalb ein so besonderer Ort, weil Bad Langensalzaer und Freunde unserer Kur- und Rosenstadt aus den unterschiedlichsten Motiven heraus Bäume gestiftet haben.
Dass das etwas Außergewöhnliches ist, fällt vor allem Gästen unserer schönen Stadt auf. „Ihr müsst eure Stadt wirklich lieben. Ich kenne keinen Ort, an dem die Leute so viele Bäume gestiftet haben“, betonte eine Besucherin.
Anlässlich Ihrer Golden Hochzeit am 20.04.2013 pflanzten Manfred und Brigitte Adam eine Magnolie ’Golden Gala’ in der Kuranlage. Diese Sorte ist ein Schwestersämling der ’Golden Sun’ und ist 1999 von dem Züchter Leach in den USA ausgelesen worden. Sie überzeugt durch ihre wunderschöne gelbe Blütenfarbe.
Am 06.04.2013 pflanzte Frau Werner mit Ehemann und Freunden anlässlich ihres 70. Geburtstages im Rosengarten eine Schwarze - Blutbuche ’Swat Magret’. Dieser stattliche Baum wird mit seinen großen, metallisch glänzenden, schwarzroten Blättern jeden Besucher begeistern. Wir danken im Namen der Stadt für diese “Grüne“ Spende.
Am 26.01.2013 spendeten anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit Helmut und Sieglinde Möller im Beisein der Familie und Freunde in der Kuranlage eine Säulenkirsche. Die Säulenkirsche wird ungefähr ca. 7 m hoch. Sie wird uns voraussichtlich im April mit ihren rosa duftenden Blüten erfreuen. Der Standort der Kirsche wird Herrn Möller immer an seinen alten Schulweg erinnern.
Anlässlich ihres 40jährigen Klassentreffens am 10. November 2012 pflanzte der Abschlussjahrgang 1972 der POS II eine Sommer-Linde im Kurpark. Das Malvengewächs wird auch als Großblättrige Linde bezeichnet. Bienen mögen die Blüten sehr gern, weil der Nektar süß ist. Die Spaziergänger in der Kurpromenade werden sich am Lindenduft erfreuen können.
Am 06. November 2012 pflanzten Peter und Jutta Schüffler ihrer Kur- und Rosenstadt eine stattliche Säulenhainbuche. Der Baum wird im Kurpark auf Höhe des evangelischen Gemeindehauses wachsen und gedeihen. Mit der großzügigen Baumspende erfüllten sich Peter und Jutta Schüffler einen lange gehegten Plan.
Heinz und Hannelore Weißenborn erhielten am 30. Oktober 2012 von ihren Kindern ein lebendes Denkmal: Ein Bergahorn im Kurpark der Kur- und Rosenstadt. Das Seifenbaumgewächs aus Belgien wird im Frühjahr mit rosa Blättern die Spaziergänger erfreuen. Später zeigen sich die Blätter weiß-gelb gefleckt und getupft.
„Sogar eine Bank steht vor dem Baum“, freute sich Hannelore Weißenborn, die an diesem Tag Geburtstag hatte, auf angenehme Stunden unter ihrem Baum.
Zu seinem 60. Geburtstag pflanzte Winfried Seeber, stadtbekannter Besitzer von „Neptun’s Land“, am 20. Oktober 2012 eine Kaiserlinde im Kurpark nahe des Klagetores. Der Baum aus der Familie der Tiliaceae (Lindengewächse) ist eine Sorte der Holländischen Linde und kann bis zu 40 Meter hoch werden. Während im Juni und Juli duftend-gelbe Blüten den Baum schmücken, wird er im Herbst mit goldgelben, herzförmigen Blättern glänzen.
Zum Geburtstag erhielt Dr. Rolf Apel am 06. Oktober 2012 von Familie und Freunden ein lebendes Denkmal: Er pflanzte eine Säulen-Hainbuche „Frans Fontaine“ aus der Familie der Birkengewächse. Der schmalkronige Baum wird im Rosengarten an einen sonnigen Geburtstag erinnern. Er wird bis zehn Meter hoch und bis zu 300 Jahre alt. Im Herbst schmückt die Hainbuche sich mit wunderschönem gelben Laub.
Am 06. Oktober 2012 pflanzten Gerhard und Dirk Penzel eine Magnolie „Cleopatra“ im Arboretum. Anlässlich des 20jährigen Firmenjubiläums der Betonbohr GmbH Bad Langensalza griffen sie beherzt zu Schaufeln und Gießkanne.
Die Magnolie „Cleopatra“ ist eine echte Rarität. Sie zeigt ihre ungewöhnlich, blau-purpurnen Blüten gleich zweimal jährlich.
Zum 45jährigen Abitur pflanzte das „Ehrenkolloquium 45“ im Kurpark eine Magnolie. Mit exakt abgestimmtem Tagesprogramm hatten sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler am 29. September 2012 bereits Bad Langensalza „Auf den Spuren der Romantik“ und die Unterwelt der Kur- und Rosenstadt angesehen. Zur Baumpflanzung schlugen sie auch gleich ihren ehemaligen Lehrer Siegfried Krieg zu „Sir Siegfried of the Three Towers“, eine Hommage an den Oberstudienrat, der in guter Erinnerung geblieben ist. Die ersten Schaufeln Erde schoben Jürgen Maiwald und Gaby Kliem an die schon stattliche Magnolie.
Am 20. Juli 2012 pflanzten die „Großen“ der THEPRA Grundschule eine Magnolie im Kurpark unserer Kur- und Rosenstadt. Die „Wiesenkinder“ sind der erste Jahrgang, der die THEPRA Grundschule in der Bahnhofsstraße verlässt. Bürgermeister Bernhard Schönau wünschte den Jungs und Mädels alles Gute, viel Gesundheit, ganz viel Freude am Lernen, Fantasie, Wissensdurst und Kreativität.
Anlässlich der Einweihung des Gemeindezentrums Merxleben stiftete die dortige Jagdgenossenschaft eine Sommerlinde. Als Angerbaum soll er künftig die Dorfmitte markieren und als Begegnungs- und Ruhestätte dienen. „Dieses Symbol für Kraft und Stärke ist ein gutes Omen für die Merxlebener Gemeinschaft“, sagte Ortsteilbürgermeister Ralf Trautmann zur Baumpflanzung am 23. April 2012 und bedankte sich herzlich bei den anwesenden Vertretern der Jagdgenossenschaft.
13 Jahre lang arbeitete Martin Kampmann engagiert als Stadtchronist an der Aufarbeitung der Bad Langensalzaer Historie. Am 09. Dezember 2010 verstarb er. Martin Kampmann blieb als geschätzter und beliebter Freund der Stadt in Erinnerung.
Nun setzte ihm seine Familie am Karfreitag 2012 ein lebendiges Denkmal in den Kurpark der Kur- und Rosenstadt: Eine veredelte Blutbuche erinnert hier an den freundlichen Chronisten.
Am 23. März 2012 pflanzten die Eheleute Erbstößer zu Ehren ihrer Tochter Susanne eine Olivers Linde im Kurpark. Damit setzten sie ihrem vor einem Jahr verstorbenem Kind ein würdiges und lebendiges Denkmal in der Kur- und Rosenstadt. Dieser Baum aus der Familie der Malvengewächse wird viele Jahre wachsen und an Susanne Erbstößer erinnern.
Zur ihrer Goldenen Hochzeit wurden Horst und Hannelore Luka von ihren Kindern und Enkelkindern mit einer Baumpflanzung in ihrer Heimatstadt Bad Langensalza beschenkt. Am 18. März 2012 dann pflanzten sie gemeinsam im Kurpark einen Taschentuchbaum. Dieses Hartriegelgewächs ist auch als Taubenbaum bekannt. Seine Blüten sind von großen, weißen Hochblättern umgeben, die wie Tauben oder Taschentücher anmuten.
Gleich sieben Kinder halfen, als Mary Fischer am 03. Dezember 2011 für ihre beiden Patenkinder Bäume pflanzte.
Zunächst pflanzten die Stadtliebhaber ein Asiatisches Gelbholz für Franz-Klaus Maroldt, der fleißig mit angoss. Anschließend, am anderen Ende des Botanischen Gartens, wurde eine ebenso exotische Indianerbanane für Karl Krieghoff gepflanzt.
Am 12. November 2011 pflanzten die Familien Eidner, Hoffmann, Kursawe, Masurek, Bachmann und Pabst einen gewöhnlichen Judasbaum. Dieser Baum gehört zu den Johannisbaumgewächsen und ist in den Mittelmeerländern zuhause. Seinen eindrücklichen Namen hat er einer Sage zu verdanken. Demnach soll sich Judas nach seinem Verrat an so einem Baum erhängt haben.
Anlass für die Baumpflanzung war der 70. Geburtstag von Dieter Eidner. „Wir sind stolz auf unsere Stadt.“, steht auf dem Sponsorenschild.
Anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit und für ihren ersten Urenkel pflanzten Hans-Joachim und Karin Schulz am 9. September 2011 einen rotblättrigen Zier-Apfel aus der Familie der Rosengewächse. Gemeinsam mit Urenkelsohn Louis griffen sie beherzt zu Schaufeln und Gießkanne. Der Baum wird künftig die Besucher des Arboretums mit rotem Laub, dunkelroten Blüten und kleinen Äpfelchen begrüßen.
Aus Anlass ihres 90. Geburtstages verschönerte Frau Schreivogel gemeinsam mit ihren Kindern und Enkeln unseren Rosengarten. Auf dem Edelrosenfeld, das demnächst neu gestaltet wird, pflanzte sie die ersten neuen Rosen: fünf Exemplare der gelbblühenden Edelrose „Gloria Dei“. Bei strahlendem Sonnenschein goss sie die zarten Pflänzchen an.

"Wer gelernt hat, den Bäumen zuzuhören, begehrt nichts zu sein, als was er ist“, sagte einst Hermann Hesse. Unter diesem Motto pflanzte Familie Lipowski am 02. November 2010 eine Flügelnuss in den kleinen Park in der Gothaer Straße. Anlass war der 70. Geburtstag von Bruno Lipowski, der mit Unterstützung seines Enkels Lasse beherzt zur Schaufel griff.
Eine Pflanzung der anderen Art zelebrierte Gabriele Böttcher gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Jenny Baumbach im Rosengarten von Bad Langensalza.
Am 26. Oktober 2010 pflanzten beide anlässlich des 20jährigen Bestehens des Architekturbüros Böttcher keinen Baum, sondern die rot blühende Kletterrose Paulette Bentall, die den Charme des Gartens unterstreichen und den momentan noch kahlen Rundbogen nahe der Bühne mit leuchtenden Blüten füllen wird.
Der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz Jürgen Reinholz nahm das Flurneuordnungsverfahren Ufhoven zum Anlass, am 27. September 2010 zwei Linden in Form eines Baumtores zwischen Bad Langensalza und Henningsleben zu pflanzen. An gleicher Stelle musste vor kurzem eine alte Linde gefällt werden.
Am 11. Juni 2010 pflanzten die 79 Abiturienten des Salza-Gymnasiums aus dem Jahrgang 2010 eine Blut-Buche in den Kurpark. Nach dem anschließenden traditionellen Zug zum Rathaus durften sich die mit Eichenlaubkränzen Gekrönten in das Gästebuch der Stadt eintragen. Allen voran unterzeichneten Philipp Olschowsky und Anne-Christin Meyer, die ihren Abschluss mit 1,0 bestanden hatten.
Die beiden Erfurter Thomas und Julia Kranhold, geb. Hack, gaben sich am Samstag, dem 15. Mai 2010 im Friederikenschlösschen das Ja-Wort. Als Zeichen Ihrer Liebe überraschte die Braut ihren frisch angetrauten Ehemann mit der frühen Zierkirsche „Accolade“ (Prunus subhirtella), die das junge Paar bei fruchtbarstem Wetter in den Rosengarten pflanzte.
Familie Greim, in Bad Langensalza vor allem als Eigentümer des liebevoll instand gehaltenen und mit üppigen Rosensträuchern geschmückten Ackerbürgerhauses an der Jüdengasse bekannt, pflanzte am 5. Dezember 2009 im Arboretum eine echte Pavie anlässlich der goldenen Hochzeit von Horst und Ursula Greim.
Am 5. Oktober 2009 pflanzten die Thüringer und die Pfälzischen Journalisten einen Papier-Maulbeerbaum im Arboretum und setzen damit einer Partnerschaft, die bereits seit der Wende besteht, ein Denkmal. Einen passenderen Baum hätte sich der Journalistenverband kaum aussuchen können: Wie sein Name verrät, wurde der Papier-Maulbeerenbaum in China ursprünglich zur Papierherstellung genutzt.
Am 4. Oktober 2009 bekam ein grüner Riese seinen Platz im Herzen lllebens: Der Kirmesverein Illeben hatte sich bei den Salzaer Spielen - einem der Highlights des diesjährigen Mittelalterstadtfestes - wacker geschlagen und nach harten Wettkämpfen den ersten Platz errungen. Prämiert wurde dieser Einsatz mit der mehr als mannsgroßen Hainbuche, gepflanzt anlässlich der llleber Kirmes am Anger.
Einen herzlichen Dank, dass Sie das Grün der Stadt bereichert und zum Umweltschutzprogramm von Bad Langensalza beigetragen haben!
















































































